
Geboren in der Türkei, kam Zülfiye Kaykin als Neunjährige in den Duisburger Norden, wo ihr Vater arbeitete. 1994 trat sie in die SPD ein. 2004 wurde sie hauptamtliche Geschäftsführerin der Begegnungsstätte der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh, der größten in Deutschland. 2007 erhielt Kaykin das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihren Einsatz um "die Verständigung von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion und Hautfarbe". Seit Juli 2010 ist sie Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW.
Sie sagt: Volkshochschulen sind wegen der breiten Zugänglichkeit auch Orte der Integration, Orte, an denen vermeintlich Fremdes zu Eigenem wird. In einer pluralen Gesellschaft brauchen wir ständige Weiterbildung. Volkshochschulen bieten hierzu ein unabdingbares Angebot in der breiten Fläche.