
Karl Heinz Eisfeld ist Vorsitzender des Bayerischen Volkshochschulverbandes, stellvertretender Vorsitzender im DVV-Vorstand und Mitglied des Beirats von dvv international. Er hat es über den Zweiten Bildungsweg (Kaufmann, Germanist) zum Volkshochschulleiter gebracht und ist überzeugt davon, dass es auch heute viele „Bildungsreserven“ gibt, die über einen zweiten Weg oder eine zweite Chance zu entdecken und zu fördern sind.
Er sagt: “Omnes omnia omnino”, oder „allen alles allumfassend beizubringen" – und zwar ein ganzes Leben lang! Das ist der Auftrag an Erzieher, Lehrer und Erwachsenenbildner, wie ihn Jan Amos Comenius schon im 17. Jahrhundert formuliert hat. So verstandene Pädagogik muss die Lebensverhältnisse und Wachstumschancen jedes Einzelnen ebenso im Blick behalten wie den Fortbestand der Weltgemeinschaft als Ganzes. Der Auftrag bleibt also der gleiche, die Themen ändern sich. Der Volkshochschultag 2011 zeigt, wie sich Volkshochschulen, die „Weiterbildungsschulen der Kommunen“, diesen Aufgaben heute stellen. Deshalb fahre ich hin.