Digitales Lehren und Lernen an Volkshochschulen hat längst begonnen

Digitales Lernen in der Volkshochschulpraxis – davon zeigt die Lounge Erweiterte Lernwelten beim Volkshochschultag einige eindrucksvolle Beispiele.

In den Programmpausen stellen die Verantwortlichen ihre Projekte, Formate und Methoden vor und beantworten Fragen.

Zum Auftakt werden Anja Thöne und Ramadan Alija von DVV International über den modellhaften Einsatz des Lernportals „Ich will Deutsch lernen“ (iwdl.de) im Kosovo und in Marokko berichten (in englischer Sprache). In jeder Programmschiene stellt außerdem Claudia Burkhardt vom Projektteam „Ich will Deutsch lernen“ die Einsatzmöglichkeiten des Portals in Deutsch- und Integrationskursen hierzulande vor. Es kann sowohl ergänzend zu Präsenzkursen eingesetzt als auch zum selbstgesteuerten E-Learning genutzt werden. Die Gäste der Lounge können sich in der Lounge auch mit dem ältesten und mit dem jüngsten DVV-Lernportal vertraut machen: „Ich-will-lernen.de“, das DVV-Portal zur Alphabetisierung und Grundbildung, ist bereits seit 2004 online und umfasst inzwischen mehr als 31.000 Übungen. Seit wenigen Wochen dient das Portal „Heimat-Rezepte.de“ nicht allein dem Austausch guter Kochideen, sondern bietet auch die Gelegenheit, das Schreiben und das Leseverständnis zu trainieren.

In der Mittags- und in der Kaffeepause des ersten Kongresstages informieren Dr. Klaus Listmann von der VHS im Landkreis Fulda und Thomas Madeya von NanoGiants Academy e. V., über ihre Erfahrungen mit LEGO MINDSTORMS. Wie kinderleicht der Einstieg in die Programmierung und Mechanik von Robotern sein kann, können die Anwesenden selbst ausprobieren.

Doris Dieckmann von der VHS Köln wird darstellen, inwieweit Digital Storytelling Workshops neue Möglichkeiten für die Bildungsarbeit mit Geflüchteten eröffnen. Gäste können sich neben dem Erfahrungsbericht auch auf die Gelegenheit zum Mitmachen freuen.

Wie lassen sich aus guten Ideen konkrete Kursangebote entwickeln? Dieser Frage geht Uwe Jahns, Verbandsdirektor in Sachsen-Anhalt, nach. Er stellt webbasierte OpenSource-Programme vor, mit deren Hilfe komplexe Lerninhalte kreativ aufbereitet werden können.

Zum Abschluss werden Nina Oberländer von der VHS Bremen und Joachim Sucker (Agentur allesauszucker) vom bisher größten VHS-Kurs aller Zeiten berichten:  Der ichMOOC, Massiv Open Online Course, zum Thema „Mein digitales Ich“ zählt bis heute fast 1.900 Teilnehmende.

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